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Nadelstärke
Die angegebenen Nadelstärken können nur einen ungefähren Anhaltspunkt geben, da jeder Mensch eine individuelle Art zu stricken hat und das ist neben der Nadelstärke maßgeblich für die Festigkeit des Strickmodells. Verbindlich ist daher allein die Maschenprobe.

Maschenprobe
Die auf den Banderolen der Knäuel angegebenen Maschenproben beziehen sich immer auf ein glatt rechts gestricktes Teil mit mittlerer Spannung. Bevor Sie mit dem Stricken Ihres Modells beginnen, fertigen Sie für jedes Modell unbedingt eine Maschenprobe an, auch wenn Sie das Garn schon für ein anderes Modell verstrickt haben. Dafür stricken Sie ein 12 x 12 cm großes Probestück. Dann markieren Sie darauf ein 10 x 10 cm großes Quadrat mit Stecknadeln oder legen Sie einen handelsüblichen Zählrahmen darauf. Zählen Sie nun die Maschen innerhalb der Markierung, bzw. des Zählrahmens ab. Falls die Maschenprobe nicht mit der angegebenen übereinstimmt, sollten Sie die Nadelstärke ändern. Wenn Sie mehr Maschen und Reihen zählen, müssen Sie lockerer stricken oder dickere Nadeln nehmen. Wenn Sie weniger Maschen und Reihen zählen, müssen Sie fester stricken oder dünnere Nadeln nehmen.

Patentgestrick
Insbesondere Patent- und Halbpatentgestricke sind nicht sonderlich formstabil und auch wenig strapazierfähig. Deshalb sollten sie stets mit dünneren Nadeln fest verstrickt werden.

Strapazierfähigkeit
Edle Materialien wie Seide, Alpaka und feine Schurwolle oder modisch offene Baumwollgarne sind grundsätzlich nicht so strapazierfähig wie die etwas robusteren Standardfasern. Um diese feinen Materialien vorteilhaft zur Geltung zu bringen und einen fülligen, weichen Ausfall zu erzielen, sind diese meist lose versponnen und verzwirnt. Deshalb ist es besonders empfehlenswert, Qualitäten aus diesen Materialien fest zu verarbeiten.

Pilling
Bei modisch weichen und locker versponnenen Qualitäten und Garnen aus besonders feinen Fasern bilden sich nach häufigem Tragen und stärkerer Beanspruchung kleine Noppen, das nennt man Pilling. Bei zweckentsprechender Verwendung sollte das ganz natürliche Pilling nicht stören. Sie können diese kleinen Noppen ganz vorsichtig abrasieren oder leicht abzupfen. Nachdem sich so die kurzen Fasern herausgearbeitet haben, wird das Pillen mit der Zeit nachlassen.

Farbpartienummer
In einem einfarbigen Modell sollten nur Knäuel mit der gleichen Farbpartie verstrickt werden. Nur so lassen sich Farbabsätze vermeiden.

Knäuelgewichte
Synthetische Garne nehmen kaum Luftfeuchtigkeit auf, ein Knäuel wiegt etwa 49-50 g. Das Verkaufsgewicht der Wollgarne ist mit einer Eigenfeuchtigkeit von ca. 18% errechnet. Vor allem bei längerer Lagerung in geheizten Räumen, aber auch im Sommer, kann die Feuchtigkeit verdunsten, der Feuchtigkeitsgehalt kann auf 10-11% sinken. Ein 50-g-Knäuel wiegt dann nur noch 46-47 g. An der Qualität und Ergiebigkeit des Garnes ändert dieser Gewichtsverlust jedoch nichts.

Verfilzen
Baumwolle, Seide, Leinen, Viskose und synthetische Fasern verfilzen nicht. Wollfasern sind von einer dachziegelartig angeordneten Schuppenschicht umgeben. Bei Kälte ziehen sich die Fasern zusammen, bei Hitze dehnen sie sich aus. Feuchtigkeit, scharfe (alkalihaltige) Waschmittel und starke Reibung können diesen Effekt verstärken. Dabei verhaken sich die feinen Schuppen der einzelnen Wollhaare ineinander, so dass sie sich nicht mehr lösen lassen. Das ist eine ganz natürliche Eigenschaft der Wolle, die bei der Produktion bestimmter Stoffe, z. B. für die Herstellung von Filz oder Loden genutzt wird.

Bei Handstrickmodellen ist Verfilzen natürlich nicht gewünscht. Pflegen Sie daher Ihre Kleidungsstücke aus reiner Schurwolle oder Mischungen mit Schurwolle besonders schonend und sorgsam. Diese Textilien wäscht man am besten von Hand in reichlich Wasser (nicht wärmer als 30°C): Einfach sanft ausdrücken, nicht reiben oder wringen. Nur wenn das Wollgarn mit Superwash ausgerüstet ist, kann das Kleidungsstück in der Maschine gewaschen werden.

Superwash
Superwash bedeutet, dass die feinen Schuppen der Wollfaser mit einer hauchdünnen Kunstharzschicht überzogen werden. Dadurch können sie sich weniger verhaken und verfilzen weniger. Mit Superwash ausgerüstete Wollsachen können im Schongang bei bis zu 40° C in der Waschmaschine gewaschen werden. Die Angaben auf dem Etikett geben die empfohlene Temperatur an.

Waschen
Auf dem Umband und in der Farbkarte finden Sie die Pflegesymbole für die jeweilige Qualität. Drehen Sie die Strickstücke für die Wäsche stets auf links (Innenseite nach außen). So schonen Sie die schöne Außenseite. Stricksachen dürfen nicht eingeweicht werden, der Waschvorgang sollte möglichst kurz sein. Verwenden Sie bitte nur empfohlene Feinwaschmittel.

Weichspüler sollten Sie für handgestrickte Kleidungsstücke nicht verwenden: Die darin enthaltenen Substanzen umhüllen die Fasern und glätten sie. Das führt dazu, dass die Kleidungsstücke länger und weiter werden, sie geraten aus der Form. Superwash-ausgerüstete Garne verlieren durch den Weichspüler ihre Elastizität. Wenn auf dem Etikett Maschinenwäsche angegeben ist: Wählen Sie den Wollwaschgang, bzw. den Schonwaschgang. Am besten Sie geben nicht zu viel und nicht zu wenig Wäsche in die Maschine, denn durch Unter- und Überladung können die Strickteile geschädigt werden. Verzichten Sie auf Weichspüler und schleudern Sie nur kurz oder im Schonschleudergang.

Wenn auf dem Etikett Handwäsche angegeben ist: Bewegen Sie das Modell sanft in reichlich Wasser. Bitte nicht rubbeln oder ziehen. Spülen Sie so lange aus, bis das Wasser klar ist. In das letzte Spülbad können Sie einen Schuss Essig geben, das frischt die Farben wieder auf.

Im nassen Zustand ist die Gefahr groß, dass man das Strickstück unnötig in die Länge zieht. Heben Sie es darum am besten leicht zusammengedrückt aus dem Waschbehälter heraus, schlagen Sie es in ein Handtuch und drücken Sie es gut aus. Die meisten Garne dürfen vor dem Trocknen leicht angeschleudert werden, was besonders bei großen und schweren Teilen sehr empfehlenswert ist.

Schleudern
Wenn das Strickstück vor dem Trocknen angeschleudert wird, dann schlagen Sie es in ein weißes Tuch ein, damit es sich nicht verziehen kann.

Trocknen
Legen Sie das Strickteil auf ein saugfähiges Frottiertuch aus. Ziehen Sie es nicht in die Länge oder Breite, sondern schütteln Sie es im Liegen sanft auf und lassen es lose in gestauchter Form trocknen. So können Sie auch aus der Form geratene Strickstücke in ihre ursprüngliche Form zurückführen. Stricksachen dürfen nie zum Trocknen aufgehängt werden, sonst verziehen sie sich. Handstrickmodelle mit einem hohen Naturfaseranteil sollten nicht im Wäschetrockner getrocknet werden, da die Wolle verfilzt und Baumwolle einlaufen kann. Trocknen Sie die Modelle nicht in der Sonne oder direkt am Heizkörper, da gebleichte Farben sonst vergilben und intensive Farben an Leuchtkraft verlieren.

Bügeln
Wenn es das Material erlaubt (bitte beachten Sie hierzu die Pflegesymbole auf dem Umband), eignet sich am besten ein Dampfbügeleisen. Ansonsten legen Sie ein feuchtes Tuch auf das Strickteil, um Glanzstellen zu vermeiden. Dämpfen Sie immer ganz vorsichtig und ohne Druck.

Chemische Reinigung
In der Reinigung werden anstelle der Seifenlauge andere Lösungsmittel verwendet. Chemische Lösungsmittel lassen die Fasern nicht quellen und verhindern so, dass ein Teil einläuft oder sich verformt.

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